FAQ

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Thema Batterie- und Speichertechnologie

Bitte haben Sie Verständnis, dass diese Rubrik sich noch im Aufbau befindet.

 

Welche Speichergröße ist für mich richtig?

Die ideale Speicherauslegung hängt stark vom Anwendungsfall und dem Kundenlastprofil ab. Wir beraten Sie gern!

 

Woraus besteht ein Speicher?

Ein Speicher besteht im Wesentlichen aus Kapazität und Leistung. Die Kapazität wird durch Batteriezellen bereitgestellt, die in Module verschaltet werden die wiederum in Racks verbaut sind. Die Leistung wird durch Umrichter bereitgestellt. Zusätzlich ist ein Energiemanagementsystem notwendig, um die Energieflüsse zu steuern und zu überwachen und ein Zähler um den Verbrauch zu messen. Je nach Anwendungsfall ist zusätzlich noch eine Frequenzmessung erforderlich.

 

Wie groß ist ein Speicher?

Ein 100 kWh Speicher mit einer Leistung von 100 kW hat eine Grundfläche von ca. 1,2 Quadratmetern und eine Höhe von ca. 2,2 Metern (ohne Verkehrsflächen).

 

Lebensdauer – Wie lange leben Lithiumbatterien?

Hochwertigen Batteriezellen in industriellen Speicheranwendungen sind mit Batteriezellen aus normalen „Hausanwendungen“, z.B. Handy, Laptop usw. nicht vergleichbar.

In der Regel kommen hier nur Batterien mit langjährigen Garantien (mindestens 5, meist 10 Jahre) zum Einsatz, die wiederum auch auf 15 Jahre erweitert werden können. Labortests von gebrauchten Batterien haben ergeben, dass die Lebensdauer voraussichtlich die 15 Jahre in den typischen Anwendungsfällen noch deutlich übersteigt und auch 20 Jahre möglich sind.

Batterien in Speichersystemen haben auch durch die stets exakt eingehaltenen Umgebungsbedingungen (Temperatur, Strombelastung usw.) eine viel höhere Lebensdauererwartung, als in anderen Einsatzfällen.

 

Was ist Peak Shaving?

Industriekunden in Deutschland (ab 100.000 kWh Verbrauch) zahlen nicht nur für die bezogene Energiemenge sondern auch für die höchste Lastspitze, also für die Leistung. Diese wird durch eine sogenannte Registrierende Lastgangmessung (RLM) erfasst, die jeweils die Viertelstunden-Mittelwerte erfasst. Wenn der Speicher dazu genutzt wird, diese Lastspitzen durch gezielte Entladung zu minimieren, werden die Lastspitzen “abrasiert” – Peak Shaving.

 

Wie schnell lässt die Kapazität nach?

Bei Test die Smart Power intern durchgeführt hat liegt die Alterung der durch Smart Power eingesetzten Batterien bei ca. 1 % pro Jahr für die meisten Anwendungsfälle.

 

Was ist Regelleistung?

Da das Stromnetz keine Möglichkeit besitzt, Energie zu speichern, muss zu jeder Zeit die Menge an Energie bzw. Leistung, die in das Stromnetz eingespeist wird bzw. bezogen wird, identisch sein. Um dieses Ziel zu erreichen gibt es abschaltbare Lasten, die von den Netzbetreibern aktiv abgeschaltet werden können und auf Erzeugerseite die sogenannte Regelleistung. Je nach Art verpflichtet sich der Anbieter Innerhalb kürzester Zeit die Erzeugungsleistung zu drosseln oder hochzufahren – oder im Falle des Speichers Energie aufzunehmen bzw. abzugeben.

 

Was passiert nach der Lebenszeit mit dem System?

Gemäß dem Batteriegesetz ist jeder “Inverkehrbringer” von Batterien diese nach der Lebensdauer fachgerecht zu entsorgen bzw. entsorgen zu lassen. Allerdings muss der Kunde das Batteriesystem an entsprechendem Abnahmestellen abliefern. Smart Power übernimmt diesen Service für den Kunden und kümmert sich für die Kunden auch um den Abbau des Systems, den fachgerechten Transport und die umweltfreundliche Entsorgung nachdem eine weitere Verwendung geprüft wurde.

 

Was passiert wenn das System defekt ist?

Die Systeme sind mit langjährigen Garantien ausgestattet. Sollte doch einmal etwas kaputt gehen, können durch den modularen Aufbau der Systeme jederzeit einzelne Batteriemodule getauscht werden oder der Wechselrichter in Stand gesetzt werden.

 

Sind Lithium Batterien sicher?

Lithiumbatterien haben ein sehr hohes energetisches Potential und daher bei falscher Handhabung auch ein nicht zu vernachlässigendes Risiko. Aus diesem Grund sind alle Batteriesysteme, die von Smart Power eingesetzt werden mit einem Batteriemanagementsystem ausgestattet, das permanent die Funktionen des Batteriesystems überwacht. Dazu zählt die Spannung jeder einzelnen Zelle sowie mehrere Temperatursensoren pro Modul.

Darüber hinaus werden Redundanzen geschaffen die verhindern, dass z.B. der Wechselrichter die Batterien außerhalb vom zulässigen Bereich betreibt.

 

Wird ein Feuerlöschsystem benötigt?

Die Batteriesysteme die durch Smart Power eingesetzt werden weißen eine sehr hohe Sicherheit auf. Darüber hinaus wird durch regelmäßige Wartung das Risiko, dass von Batteriesystemen ausgeht nochmals reduziert.

Trotzdem empfiehlt es sich, bei ausreichend Platz ein Feuerlöschsystem zu installieren, um das Übergreifen von externen Brandereignissen auf den Batteriespeicher zu verhindern und einen Entstehungsbrand direkt zu bekämpfen.

 

Welche Brandschutzanforderungen gelten?

Die genauen Anforderungen sind regional unterschiedlich und auch teilweise von der Firma und den Umgebungsbedingungen abhängig. Es sollte eine Trennung mit F90 von brandgefährdeten Abschnitten oder Abschnitten mit hoher Brandlast erfolgen. Gelegentlich sind auch spezielle Anforderungen bei Fluchtwegen erforderlich.

 

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Kontakt:
Jungbauer

Kontaktdaten:

Dipl.-Ing. Johanna Jungbauer

Ingenieurin mit Fachrichtung Elektrotechnik