Vermiedene Netzentgelte

 

Die Netzentgelte sind das Umlagesystem, mit denen ein Netzbetreiber die Kosten für den Netzbetrieb und den Netzausbau an alle in seinem Netz angeschlossenen Kunden weiter gibt. Ein einzelner Verteilnetzbetreiber ist dabei ein Bestandteil des europäischen Verbundnetzes. Das bedeutet, er muss die in seinem Netz benötigte Energie und Leistung nicht vollständig bei sich im Netz beschaffen, sondern kann sich auch aus dem vorgelagerten Netz bedienen. Für die Nutzung des vorgelagerten Netzes zahlt er allerdings ebenso wie jeder Kunde in seinem Leistungs- und Arbeitsentgelte. 



Wird im Netz eines Netzbetreibers eine Erzeugungsanlage betrieben, reduziert diese Netzentgelte, die der Netzbetreiber an das vorgelagerte Netz abführen muss. In anderen Worten vermeidet er damit Kosten für Netzentgelte (vermiedene Netzentgelte).

Diesen für das Netz günstigen Betrieb einer erzeugenden Anlage muss der Netzbetreiber nach der Stromnetzentgeltverordnung - StromNEV), § 18 Entgelt für dezentrale Einspeisung“, dem Anlagenbetreiber vergüten. Ein Speichersystem ist in dem Moment, in dem es Leistung an das Netz abgibt, ein dezentraler Einspeiser. Wird mit einem Speichersystem also die höchste Spitze eines Netzgebietes zum vorgelagerten Netz reduziert, hat der Betreiber des Systems einen Anspruch auf die vermiedenen Netzentgelte. Die höchsten Spitze im Netz treten in Deutschland in fast jedem Netzgebiet im Winter auf. Diese Anwendung kann somit sehr schön mit weiteren Anwendungen (Multi-Use Betrieb) kombiniert werden. Gerade für Energieversorger ist ein solches System eine sehr attraktive Investitionsmöglichkeit.

 

 

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