Regelleistung

 

Die Regelleistungserbringung stellt einen der am häufigsten genannten Erlöskanäle beim Speicherbetrieb dar. Im Europäischen Verbundnetz werden kurzfristige Differenzen zwischen Stromeinspeisung und Stromentnahme i.a. durch netzdienliche Speicher oder Kraftwerke ausgeglichen, die Regelleistung liefern. Sie erkennen an der Abweichung der Netzfrequenz vom Sollwert (50,00 Hz), ob das Angebot oder die Nachfrage an Leistung überwiegt und reagieren dementsprechend. Bei Überfrequenz wird Leistung aus dem Netz entnommen, bei Unterfrequenz wird Leistung ins Netz abgegeben.

Den ersten, unmittelbar während der Über- oder Unterdeckung des Netz Stabilisierungseffekt hat die sogenannte Momentanreserve. Damit sind vor allem die großen, rotierenden Massen der konventionell Betriebenen Generatoren gemeint. Ein Markt für sehr schnell regelbare Leistungen, die einen Ersatz für diese Schwungmassen bilden könnten, gibt es in Deutschland bisher nicht.

Im europäischen Verbundnetz ist das hochwertigste (also am schnellsten abrufbare) Regelleistungsprodukt die sogenannte Primärregelleistung (kurz: PRL). Für längerfristige Abweichungen ist die Sekundärregelleistung oder die sogenannte Minutenreserve vorgesehen. Die PRL wird von den Übertragungsnetzbetreibern ausgeschrieben. Ein Speicher in relevanter Größenordnung kann also die Bereitschaft, Regelleistung zu erbringen, gegenüber dem Übertragungsnetzbetreiber anbieten und vermarkten.

Nach wie vor ist bei vielen Anwendungsfällen die Erbringung von Primärregelleistung ein wesentlicher Grundpfeiler für die Wirtschaftlichkeit. Smart Power bietet seinen Kunden regelleistungsfähige Speicherkonzepte in jedem gewünschten Umfeld und bietet auf Wunsch alle Leistungen von der Anmeldung und Präqualifizierung bis hin zur Betriebsführung und Wartung.

 

 

 

Kontakt
phone +49 (0) 89 307 6019 - 0 envelope info@smart-power.net