Eigenverbrauchserhöhung

 

Der Eigenverbrauch ist in den letzten Jahren zum „Maß aller Dinge“ geworden, wenn es um den Einsatz von Eigenerzeugungsanlagen in Haushalten und Gewerbebetrieben geht. Eigenerzeugungsanlagen haben i.a. hohe Investitions- und geringe Betriebskosten, deshalb ist ihr Einsatz umso wirtschaftlicher, je länger sie betrieben werden und damit den Strombezug aus dem Netz ersetzen können. Im Falle von regenerativen Eigenerzeugungsanlagen wie zum Beispiel Photovoltaik sind die Betriebskosten in der Regel sehr niedrig. Aus diesem Grund erscheint es naheliegend, durch den Einsatz von Speichersystemen die Nutzung dieser eigenerzeugten Energie noch weiter auszudehnen. Der Erlöspfad für den Speicher ist in diesem Falle die Erhöhung des Eigenverbrauchs-Prozentsatzes.

Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass z.B. Strom aus PV-Anlagen inzwischen bereits für unter 10ct/kWh erzeugt werden kann. Die Speicherkosten pro kWh werden von den Investitionskosten und der Anzahl der erreichbaren Zyklen bestimmt, hier ist aber darauf zu achten, dass weniger die Speichertechnologie oder die Herstellerangaben diese Zahl bestimmen, sondern die richtige Dimensionierung und die Anwendung des Speichersystems. Zusammenfasend ist hier zu sagen, dass die Eigenverbrauchsoptimierung alleine einen Speicher im Gewer-beeinsatz i.a. nicht rechtfertigt. Im privaten Einsatz kann die Stromspeicherung zur Eigenverbrauchserhöhung alleine aufgrund der hohen Bezugspreise noch wirtschaftlich sein, im Gewerbeeinsatz ist dafür aber i.a. der Strom-Bezugspreis zu niedrig. Als Teil einer gesamten Erlösrechnung kann aber die Eigenverbrauchserhöhung in vielen Fällen ihren Beitrag liefern. Sehr interessant kann die Eigenverbrauchserhöhung auch für PV-Anlagen sein, wenn diese nach 20 Betriebsjahren aus der EEG-Vergütung fallen. Da dann die Erzeugungskosten bei annähernd Null liegen, kann der Speicher zur Eigenverbrauchserhöhung sehr viel schneller wirtschaftlich sein.

 

 

 

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