Technologie der Zukunft

RE²BA

 

Das Projekt „Reuse and Recycling of Lithium-Ion Batteries“, kurz Re²Ba, untersuchte die Effizienzsteigerung und Kostenreduktion von Akkupacks in modernen Elektrofahrzeugen. Hauptaugenmerk des Projektes waren die Wieder- und Weiterverwendungszwecke von gebrauchten Akkus, wenn diese nicht mehr die Leistungsfähigkeiten für den Betrieb in einem E-Fahrzeug erfüllen. Im Zuge des Projekts wurde die Demontage von KTM- und AVL-Batteriesystemen durchgeführt und umfassend dokumentiert. Anschließend wurden die chemischen Zusammensetzungen der von KTM und AVL verwendeten Zellen ermittelt. Durch die Demontage der Systeme konnten Mitarbeiter der Projektpartner erstmals einen Einblick gewinnen, wie sich Design, Verbindungstechnik und Materialien auf die Demontagefähigkeit auswirken. Einige dieser Erkenntnisse sind bereits in den Konstruktionsprozess eingeflossen.

Des Weiteren wurde ein Entscheidungsbaum zur Bestimmung des Status End-of-Life für Batteriesysteme erstellt und daraus eine Software geschaffen, welche es befugten Personen mit geringer Kenntnistiefe in der Elektromobilität (z.B. Fahrzeug-Händler) erlaubt, den Status eines Systems unter Berücksichtigung aller technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu ermitteln und des Weiteren zu entscheiden, ob das System für Reuse geeignet ist oder recycelt werden muss. Damit werden Transportwege und zusätzliche Prüfzeiten beim Hersteller minimiert. 

Ebenfalls interessante Ergebnisse lieferten die Auswertungen von Langzeittests: Ein gebrauchtes Batteriesystem ist in vielen Fällen sehr gut als Speichermedium für PV-Anlagen geeignet ist. Aufgrund der identifizierten Second Life Applikationen ergeben sich daraus viele mögliche Business Cases mit unterschiedlichen Zielgruppen (Heimspeicher-Betreiber, Energieversorger, Industriebetriebe). Zur Sicherstellung der Komponentenversorgung wurde mit dem Projektpartner KTM eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, die eine weitere Lieferung von Testakkus für den Test eines Systems mit mehreren Akkupacks beinhaltete. In weiterer Folge ist eine Kooperationsvereinbarung zur laufenden Lieferung von gebrauchten Akkupacks nicht ausgeschlossen. Auch über das Projekt hinaus setzen wir uns für Ressourceneffizienz ein und prüfen die Verwendung von Akkus aus anderen Bereichen für Stationärspeicher, in einem möglichen zweiten Leben. Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Leuchttürme der Elektromobilität“ durchgeführt.

Starke Synergien durch starke Partner

Projektpartner

Ein Projekt diesen Umfangs und wissenschaftlicher Relevanz liese sich nicht ohne die richtigen Partner realisieren. Wir haben durch unsere Auswahl an kompetenten Fachunternehmen die richtige Auswahl an Partner treffen können:

Kontakt
phone +49 (0) 89 307 6019 - 0 envelope info@smart-power.net