Grossspeicher

Frankfurt Energy


Status: Im Bau

Leistung: 1,5 MW

Energie: 1,6 MWh

Betreiber: Frankfurt Energy

Ort: Nähe Dresden

Leistungen von Smart Power: EPC

Inbetriebnahme: März 2018

Funktion: PRL

PRL Garching

Status: In Betrieb

Leistung: 1,4 MW

Energie: 1,2 MWh

Betreiber: Smart Power

Ort: Garching

Leistungen von Smart Power: Investor, EPC, Betreiber, Betriebsführung

Inbetriebnahme: Mai 2017

Funktion: PRL

Weitere Informationen zu diesem Projekt

Stadtwerke Trostberg

Status: Im Bau

Leistung: 1,2 MW

Energie: 1,5 MWh

Betreiber: Smart Power

Ort: Trostberg

Leistungen von Smart Power: Investor, EPC, Betreiber, Betriebsführung

Inbetriebnahme: März 2018

Funktion: PRL, Peak Shave, Blindleistung

Besonderheiten: Second-Use Batterien

Einen interessanten Anwendungsfall für einen Gewerbespeicher stellt das Projekt „Stadtwerke Trostberg“ dar. Die Realisierung ist für Q4/2017 geplant. Der letztendliche Realisierungszeitpunkt hängt aber primär von der Verfügbarkeit der für dieses Projekt geplanten „second-use“-Akkus des Automobilherstellers Daimler dar.

Standort dieses Speichers ist ein Gewerbe-Gebäude, in Trostberg. Der wirtschaftliche Nutzen dieses Speichers entsteht in diesem Fall primär beim Netzbetreiber und wird durch diesen vergütet. So ist die Regelgröße für die Betriebsführung dieses Speichers die Netzlast des Netzbetreibers, also in diesem Falle der Trostberger Stadtwerke. Der Speicher wird nach dieser Netzlast optimiert gefahren und die vermiedenen Netzentgelte des Netzbetreibers gegenüber dem vorgelagerten Verteilnetzbetreiber bilden somit den ersten Erlöspfad für den wirtschaftlichen Betrieb dieses Speichers. Weiterhin wird der Speicher in der PRL-Vermarktung angemeldet, was den zweiten Erlöspfad darstellt. Eine dritte Erlösmöglichkeit stellt die Kompensation von Blindleistung im Netz der Stadtwerke dar, da durch den Betrieb des Speichers eine anderweitige Investition in Blindleistungs-Kompensationsanlagen eingespart werden kann.
Die gesamte Wertschöpfung besteht in diesem Fall also aus drei Erlöspfaden. Um das Ganze noch etwas interessanter zu machen, werden, wie oben bereits angedeutet, bei diesem Speicher sogenannte „second-use“-Akkus aus der Automobilindustrie eingesetzt. Da diese Akkus in ihrem „ersten Leben“ schon einmal Geld verdient haben, sind sie für eine Anwendung in Industriespeichern natürlich etwas günstiger, man könnte also von einem weiteren „virtuellen Erlöspfad“ sprechen. Technisch ist das kein Problem, denn die weniger anspruchsvollen Bedingungen bezüglich Umgebungstemperatur und Strombelastung im industriellen Einsatz lassen in jedem Falle eine ausreichende Lebensdauer erwarten.

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